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Gold und Silber werden seit mehr 5.000 Jahren von unterschiedlichen Kulturkreisen als Zahlungs- und Tauschmittel verwendet. Mehrere tausend Explorationsgesellschaften sind weltweit auf der Suche nach neuen, ökonomisch abbaubaren Vorkommen. Obwohl jedes Jahr Milliarden USD in die Exploration investiert werden, ist die Zahl signifikanter Neuentdeckungen von Erzkörper gering. Es ist wichtig zu wissen, dass jede Mine endlich ist und die abgebauten Ressourcen ersetzt werden müssen um eine gleichbleibende Produktion zu gewährleisten. Daher sind die Produzenten stets auf der Suche nach Juniorproduzenten bzw. Explorationsgesellschaften, um ihre Projekt-Pipeline aufzustocken.

Was spricht für eine Anlage in physische Edelmetalle?
  • Gold und Silber werden seit tausenden von Jahren erfolgreich als Zahlungs- oder Tauschmittel eingesetzt und haben sich als sicherer Wertspeicher bewährt. Gold schützt vor Kaufkaufverlust. Mit dem Gegenwert einer Unze Gold kann man sich seit dem Mittelalter einen guten Anzug kaufen. Gold hat alle Eigenschaften, die Geld benötigt: Es ist teilbar, knapp, fungibel, langlebig und tragbar
  • In vielen Kulturkreisen wie beispielsweise in Indien und China wird Gold sehr geschätzt und im Rahmen der Altersvorsorge angelegt.
  • Physische Edelmetalle in eigener, sicherer Verwahrung gehört zu den echten Sachwerten, auf die im Krisenfall sofort zugegriffen werden kann.
  • Edelmetalle bieten Schutz vor Geldentwertung (Inflation). Sparbücher, Zertifikate, Tages- und Termingelder gewährleisten meist nicht einmal den Inflationsausgleich im durch Zentralbanken manipulierten Geld- und Kreditsystem.
  • Physische Edelmetalle stellen eine Versicherung gegenüber einem Kollaps des globalen überschuldeten Finanz- und Wirtschaftssystems dar. Edelmetalle machen somit Ihr Vermögen krisenfest.
  • Gold und Silber werden überall auf der Welt akzeptiert und eignen sich als Tauschmittel in die jeweilige Papiergeldwährung oder sonstiger Güter.
  • Gold hat eine negative Korrelation zu vielen anderen Anlageklassen wie Aktien und Währungen (insbesondere dem USD).
  • Edelmetalle sind die ultimative Absicherung für die nächste unausweichliche Finanzkrise.
  • Gold und Silber können im Gegenzug zum ‚Fiat-Papiergeld‘ nicht per Knopfdruck gedruckt bzw. vervielfältigt werden und sind nicht von irgendwelchen Zahlungsversprechen Dritter abhängig.
Hintergrundinformationen zu Silber
  • Silber gehört wie Gold zu den Edelmetallen und wird seit über 5.000 Jahren weltweit als Geld- und Tauschmittel von vielen Kulturen verwendet.
  • Silber hat im Periodensystem der Elemente das Symbol Ag und die Ordnungszahl 47. Die lateinische Bezeichnung lautet Argentum.
  • Der Schmelzpunkt des Edelmetalls liegt bei 961,8 °C und der Siedepunkt bei 2.162°C. Die Dichte von Silber beträgt bei 20°C 10,49 g/cm3.
  • Im direkten Vergleich zu Gold kommt Silber häufiger vor.
  • Silber hat viele besondere elementare Eigenschaften: höchste Wärmeleitfähigkeit, geringster Kontaktwiderstand aller Metalle und die höchste elektrische Leitfähigkeit.
  • Wegen dieser einzigartigen Eigenschaften wird Silber in über 10.000 Industrieprodukten verwendet. Silber wird beispielsweise in Fotokameras, Computer, Handys, Batterien, Katalysatoren benötigt. Weitere Anwendungsgebiete sind in der chemischen Industrie, in der Schmuckindustrie und in der Photovoltaik.
  • Eine große Nachfrage nach Silber gibt es auch aus dem Bereich der Kapitalanlage in Form von Barren, Münzen und ETF’s.

 

Was spricht für eine Anlage in ausgewählte Silberaktien?
  • Die Aktien besitzen oft einen starken Hebel gegenüber dem Silber Spotpreis.
  • Ungehedgte Silberproduzenten erzielen höhere Gewinne bei steigenden Silberpreisen, sollten die Gesamtförderkosten gleichbleibenden.
  • Die noch nicht abgebauten Bodenwerte (In-Situ Silberressourcen) stellen einen Wertspeicher dar.
  • Auch wenn es nur ein Bruchteil der börsennotierten Explorationsgesellschaften schafft aus einem Explorationskonzept einen ökonomisch abbaubaren Erzkörper zu finden und dann in Produktion zu bringen, sind in diesen Fällen die Gewinnpotentiale für Investoren oft enorm.
Ein Blick auf historische Bewertungsverhältnisse (Ratios) diverser Anlageklassen untereinander, kann bei der strategischen Ausrichtung von Portfolios einen wichtigen Beitrag leisten:

Eine Herangehensweise zur Einschätzung des (aktuellen) Bewertungsniveaus eines Rohstoffes oder einer Anlageklasse zu einem anderen beliebigen Anlageinstrument oder Anlageklasse ist die Berechnung des direkten Handelsverhältnis (Ratio) untereinander.

So wird beispielsweise die aktuelle „Gold/Silber Ratio“ folgendermaßen berechnet: Man dividiert den Preis einer Unze Gold (1.322 USD) durch den Preis einer Unze Silber (17,70 USD). Das Ergebnis oder auch Ratio liegt derzeit bei 74,69 Unzen, somit lässt sich mit einer Unze Gold insgesamt knapp 75 Unzen Silber kaufen. Ein Blick auf dieses Ratio zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Vergangenheit kann Tendenzen aufzeigen, welche Anlageklasse „relativ“ günstiger oder teurer im direkten Vergleich war. So wäre es in der Retrospektive sinnvoll gewesen im Januar 1980 Gold und Silber zu verkaufen und in Aktien (z.B. Dow Jones Index) zu tauschen.

In der Tabelle unten haben wir unterschiedliche Ratios zu diversen Stichpunkten berechnet. Gemäß dem Inflationsrechner der amerikanischen Federal Reserve Bank of Minneapolis liegt der der Wert eines Gutes im Jahr 1980 (z.B. eine Unze Gold) in Höhe von 835 USD im Jahr 2017 inflationsbereinigt bei 2.470 USD. Sollte beispielsweise der Spot Goldpreis das inflationsbereinigtes Hoch aus dem Jahr 1980 von 2.470 USD erreichen und die Gold / Silber – Ratio auf 30 fallen, ist ein theoretischer Silberpreis von 82 USD möglich.

Edelmetallaktien im historischen Vergleich zu Aktien (S&P 500 Index):

Der Chart zeigt das das historische Ratio zwischen dem Philadelphia Gold and Silver Index und dem S&P 500 in den letzten 20 Jahren. Es fällt auf, dass die aktuelle Ratio von 0,04 fast wieder auf dem Niveau des Jahres 2001 (0,031) angelangt ist. Somit sind derzeit Gold und Silberaktien verglichen mit dem S&P 500 so günstig wie im Jahr 2001 als der Spot Goldpreis bei unter 300 USD lag. Sollte die Allzeit-Hoch Ratio zwischen den beiden Anlagepaaren von 0,193 aus dem Jahr 2011 wieder erreicht werden und der S&P 500 würde auf dem aktuellen Niveau verharren, hat der XAU Index ein massives Aufwärtspotential auf 460,87. Wir erwarten aus vielerlei Gründen in den nächsten 6-12 Monaten Enttäuschung an globalen Aktienmärkten und im Gegenzug eine deutliche Aufwärtsdynamik für den Edelmetallsektor.

Edelmetallaktien im historischen Vergleich zu Spot Silber:

Der Chart zeigt das das historische Ratio zwischen dem Philadelphia Gold and Silver Index (XAU Index) und dem Spot Silberpreis in den letzten 20 Jahren. Wir haben einen Abwärtstrend des Ratios seit 2004 in den Chart eingezeichet. Ein fallendes Ratio bedeutet, dass sich sich die Gold und Silberproduzenten, die im XAU Index enthalten sind, schlechter als der Silberpreis entwickelt haben. Obwohl die Edelmetallaktien seit Anfang 2016 eine tolle Performance -auch gegenüber Silber- hingelegt haben, konnte der Abwärtstrend in den letzten Monaten noch nicht gerissen werden.